Vom 29. Januar bis zum 1. Februar fand in der Stadt Binaced in Spanien das nächste, 4. internationale Symposium zur Erforschung und zum Schutz des Rotmilans Milvus milvus statt. Die Teilnehmern waren Experten, die sich auf die jeweilige Art spezialisiert hatten und in ihren Regionen verschiedene Artenschutzprogramme durchführten. Der Konferenzort wurde nicht zufällig gewählt, denn die Region ist dafür bekannt, im Winter Tausende dieser wunderschönen Vögel zu beherbergen. Das Gebiet steht unter aktivem Schutz, dessen Hauptziel darin besteht, den Vögeln Ruhe und eine ausreichende Nahrungsgrundlage zu bieten, um ihnen bestmögliche Überwinterungsbedingungen zu gewährleisten.
Seit dem letzten Symposium, das ebenfalls hier stattfand, sind zehn Jahre vergangen, und die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen über das Leben und die Bedrohungen der Arten haben sich erheblich erweitert. Der Vorteil für die Schutzbemühungen scheint darin zu liegen, dass sich die meisten Verbreitungsgebiete der Art innerhalb der EU befinden, was die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene erleichtert. Die Überwachung der Art ermöglicht es, recht genaue Populationstrends zu ermitteln und illegale Aktivitäten der Verfolgung durch den Menschen, einschließlich Vergiftung oder Abschießung, effektiv zu dokumentieren. Leider lässt die fragwürdige Vorgehensweise der Gerichte bei solchen Fällen, die diese Art von Verbrechen mit extremer Nachsicht behandeln, viel Raum für Verbesserungen.
Die Firma Aquila fühlte sich geehrt, die Organisation des Symposiums zu unterstützen.































